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Gekauft ist sie schnell. Danach beginnt der Teil, den kaum jemand sieht: Aktualisierungen, Regelwerk, Sicherungen, und der Blick darauf, ob sie überhaupt noch antwortet. Wir stellen die Hardware, richten sie ein und behalten sie im Auge. Sie bekommen ein Gerät mit unserem Namen darauf und eine Nummer, die rangeht.
BSMF-04
Sechs Netzwerkanschlüsse, eine Höheneinheit, kein Lüfterlärm. Das Gerät gehört zum Betreuungsvertrag, nicht zu einer Lizenzstaffel pro Arbeitsplatz.
Eine Firewall macht keinen Lärm. Sie meldet sich nicht, wenn ihre Aktualisierung seit zwei Jahren aussteht. Sie sagt nicht Bescheid, wenn ihre Platte volläuft oder die Wartung stillschweigend ausgelaufen ist. Sie arbeitet einfach weiter, bis sie es nicht mehr tut.
Genau das ist der Grund, warum wir Firewalls nicht verkaufen und dann vergessen. Ein Gerät ohne jemanden, der hinsieht, ist eine Wette darauf, dass nichts passiert.
Der Zettel stammt nicht von uns. Er hängt sinngemäß an ziemlich vielen Geräten, die wir bei Erstgesprächen zu sehen bekommen.
Ohne gültigen Vertrag kommen keine Aktualisierungen mehr. Das Gerät läuft weiter und wird täglich unsicherer.
Protokolle wachsen, bis nichts mehr geht. Ein Zustand, der sich Wochen vorher ankündigt, wenn ihn jemand misst.
Wenn das Gerät stirbt, ist auch das Regelwerk weg. Ohne Sicherung wird aus einem Austausch ein Neuaufbau.
Freigaben für Mitarbeiter, die längst gegangen sind, oder für einen Dienstleister von 2019. Sie bleiben offen, bis jemand sie prüft.
Das Gerät ist der kleinste Teil der Rechnung und der uninteressanteste. Bezahlt wird die Arbeit daran: einrichten, aktuell halten, überwachen, sichern und im Ernstfall dastehen. Auf dem Schrank steht deshalb unser Name, nicht der eines Herstellers.
Uns hat in zwanzig Jahren kein Kunde gefragt, welche Marke im Schrank steht. Gefragt wird, ob das Netz läuft und wer rangeht, wenn nicht. Genau das verkaufen wir.
Was innen arbeitet, ist unsere Sache und bleibt es. Wir haben die Plattform bewusst so gewählt, dass wir sie selbst härten und anpassen können, statt auf den Fahrplan eines fremden Anbieters zu warten. Kein Aufpreis für eine zusätzliche Funktion, kein Preissprung bei der Vertragsverlängerung.
Sie bekommen keine Oberfläche und keine Zugangsdaten zur Firewall. Das ist kein Zurückhalten, sondern die Aufgabenteilung: Wer die Verantwortung trägt, muss auch wissen, was zuletzt geändert wurde.
Ein Klick an der falschen Stelle legt sonst am Montagmorgen den Betrieb still, und hinterher weiß niemand, warum. Was eingestellt ist und warum, erklären wir Ihnen jederzeit. Änderungen sagen Sie uns, und wir setzen sie um.
Für Betriebe, bei denen ein Stillstand richtig weh tut, setzen wir zwei Geräte als Paar. Fällt eines aus, übernimmt das andere, ohne dass jemand eingreifen muss. Ob sich das lohnt, rechnen wir vorher zusammen durch, statt es Ihnen pauschal zu verkaufen.
Sechs Anschlüsse erlauben mehr als eine Internetleitung. Fällt die eine aus, läuft der Betrieb über die andere weiter. Für Standorte, an denen Glasfaser noch auf sich warten lässt, ist das oft die günstigere Antwort als Warten.
Zweigstellen und Heimarbeitsplätze werden über verschlüsselte Verbindungen angebunden. Wer von zu Hause arbeitet, arbeitet im selben Netz wie im Büro, mit denselben Regeln.
Gäste, Telefone, Kameras und Produktionstechnik gehören nicht ins selbe Netz wie Ihre Buchhaltung. Die Trennung kostet nichts extra, sie muss nur jemand einrichten.
Jede betreute Firewall meldet sich bei uns. Nicht einmal im Quartal, sondern durchgehend. Das ist der eigentliche Unterschied zwischen einem gekauften Gerät und einem betreuten.
Die Erreichbarkeit prüfen wir auf zwei voneinander unabhängigen Wegen. Fällt der eine aus, hält der andere den Zustand fest. So entsteht kein falscher Alarm und kein übersehener Ausfall.
Rechenlast, Arbeitsspeicher und Plattenplatz werden alle paar Minuten gemessen und aufgehoben. Dadurch sehen wir nicht nur den Moment, sondern die Entwicklung der letzten Tage.
Einmal täglich fragen wir jedes Gerät, welche Version es fährt und ob eine neue bereitsteht. Niemand muss sich daran erinnern, und niemand muss es glauben.
Wie viel über die Internetleitung geht, halten wir über den Tag fest. Bei Beschwerden über Langsamkeit ist das der Unterschied zwischen Vermutung und Messwert.
Auf Knopfdruck messen wir die tatsächliche Geschwindigkeit der Leitung und stellen sie der vertraglich zugesagten gegenüber. Eine Diskussion mit dem Anbieter führt sich mit Zahlen deutlich leichter.
Server, Kameras, Kassensysteme oder die Anlage eines anderen Anbieters nehmen wir auf Wunsch mit in dieselbe Überwachung auf. Der Ausfall fällt dann genauso auf.
Überschreitet ein Wert seine Grenze, geht bei uns eine Meldung ein. Nicht als Zeile in einem Protokoll, das niemand liest, sondern als Nachricht an die Person, die etwas tun kann.
Gemeldet wird beim Übergang, also einmal beim Auftreten und einmal bei der Entwarnung. Das verhindert die Flut identischer Mails, die man nach drei Tagen wegfiltert und danach nie wieder liest.
Wie das bei Ihnen aussäheAusfall der Leitung oder des Geräts, erkannt in Minuten statt am nächsten Morgen.
Gemeldet, solange noch Luft ist, nicht wenn das Gerät bereits steht.
Nicht die Spitze um neun Uhr, sondern die Last, die über längere Zeit oben bleibt.
Wir legen fest, was als aktuell gilt, und werden aufmerksam, sobald ein Gerät abfällt.
Bleibt die nächtliche Sicherung aus, meldet sich das System von selbst. Erst als Hinweis, dann deutlicher.
In der Firewall steckt die Arbeit von Jahren: jede Freigabe, jede Verbindung zu einer Zweigstelle, jede Ausnahme mit einem guten Grund. Geht das Gerät kaputt und niemand hat diese Arbeit gesichert, fängt sie von vorn an.
Wir holen die Einstellungen jede Nacht ab und legen eine neue Fassung nur dann an, wenn sich tatsächlich etwas geändert hat. Dadurch entsteht nebenbei eine Historie: man sieht, wann zuletzt jemand etwas angefasst hat.
Eine Firewall-Konfiguration ist ein Bauplan Ihres Netzes. Sie liegt bei uns verschlüsselt, nicht offen in einem Ordner. Wer sie herunterlädt, braucht ein zusätzliches Kennwort.
Nicht nur die letzte Fassung, sondern die vorherigen ebenfalls. Wenn eine Änderung etwas kaputt gemacht hat, ist der Weg zurück eine Frage von Minuten.
Geht ein Gerät kaputt, spielen wir den letzten Stand auf ein Ersatzgerät und hängen es an dieselbe Leitung. Aus einem verlorenen Arbeitstag wird ein überschaubarer Vormittag.
Fernzugriff auf eine Firewall ist ein heikles Recht. Wir behandeln ihn entsprechend, auch im eigenen Haus.
Unsere Techniker kommen nur mit persönlichem Konto und zusätzlichem Faktor an die Verwaltung. Ein geteiltes Sammelkennwort gibt es nicht.
Ein Neustart aus der Ferne braucht eine gesonderte Freigabe und wird mitgeschrieben: wer, wann, an welchem Gerät. Das schützt beide Seiten.
Versionsstand, Sicherungen und Änderungen sind dokumentiert. Wenn Versicherung oder Prüfer danach fragen, müssen Sie nicht suchen.
Sie schützt die Grenze Ihres Netzes. Der häufigste Weg hinein führt aber nicht über die Grenze, sondern durch die Vordertür: eine Nachricht, die echt aussieht, und ein Klick.
Wer sich nur auf Technik verlässt, hat die Hälfte gemacht. Deshalb reden wir bei jedem Sicherheitsgespräch auch über die Menschen, die täglich am Rechner sitzen, und nicht nur über das Gerät im Schrank.
Zu den Awareness-SchulungenEine Firewall ist kein Ersatz für Sicherungen Ihrer Daten, keine Garantie gegen Verschlüsselungstrojaner und kein Grund, veraltete Software weiterzubetreiben. Sie ist ein Baustein. Wer Ihnen etwas anderes verkauft, verkauft Ihnen ein Gefühl statt einer Lösung.
Der Austausch selbst dauert selten lange. Die Arbeit steckt davor, im Verstehen des gewachsenen Regelwerks.
Ein Wechsel am Wochenende: die neuen Geräte hängen, die alte Leitung ist noch greifbar, und alles wird nachgemessen, bevor am Montag jemand ins Büro kommt.
Wir sehen uns an, was heute läuft: Leitungen, Freigaben, Zweigstellen, Sonderfälle. Oft findet sich dabei die erste Baustelle.
Alles, was übernommen wird, muss begründet sein. Was niemand mehr erklären kann, fliegt raus, nach Rücksprache und nicht heimlich.
Der Wechsel läuft abends oder am Wochenende, mit dem alten Gerät griffbereit als Rückweg, falls etwas nicht wie geplant läuft.
Ab dem ersten Tag läuft die Überwachung, die nächtliche Sicherung und die Aktualisierung. Ohne dass Sie daran denken müssen.
Alles davon kann bei uns liegen. Muss es aber nicht: Auch wenn nur die Firewall von uns kommt, arbeiten wir mit dem zusammen, was schon da ist.
In den meisten Schränken, die wir betreuen, hängt daneben die Telefonanlage, der Datenspeicher, der Netzwerkverteiler und die Anbindung fürs WLAN. Das ist der eigentliche Vorteil: Wenn etwas hakt, muss niemand klären, wer zuständig ist.
Wir bauen es auf, wir betreuen es, und wir sagen Ihnen auch, wenn ein Teil davon noch drei Jahre hält, statt es Ihnen jetzt zu verkaufen.
Die meisten wissen es nicht, und das ist keine Schande. Wir sehen uns an, was bei Ihnen steht, und sagen Ihnen ehrlich, ob Handlungsbedarf besteht oder nicht.